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taZ Die professionelle Bühnentanz-Ausbildung
Das Bedürfnis und die Begabung mit dem Körper zu kommunizieren, sind die wichtigsten Voraussetzungen, um die Sprache des Tanzes zu lernen. In der heutigen Tanzberufsausbildung werden einerseits hochgradige Spezialisierung und Höchstleistung gefordert, andererseits muss die Ausbildung möglichst breit abgestützt sein. Neben hohen technischen Fertigkeiten im Klassischen Tanz, sind auch ausgewiesene Kenntnisse im Modernen und Zeitgenössischen Tanz unabdingbar. Gepaart mit Konzentration, Leidenschaft und Begeisterung, ist dies die beste Grundlage für die Entwicklung einer Tänzerpersönlichkeit, die auf der Bühne und in der Gesellschaft ihren Platz findet. Im Studiengang Berufliche Grundbildung Bühnentanz EFZ der Tanz Akademie Zürich wird diesen vielseitigen Ansprüchen Rechnung getragen. Eine Besonderheit sind die Jungen- und Männerklassen, die auf die speziellen Bedürfnisse bei der Ballettausbildung von jungen Tänzern Rücksicht nehmen. Das Diplom für Bühnentanz vom Kanton Zürich wird seit Februar 2003 als höherer Fachschulabschluss anerkannt. Die Überführung in die Berufslehre mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis EFZ erfolgte im Herbst 2009. Das EFZ darf als ein historischer Schritt in der professionellen Tanzausbildung der Schweiz gewertet werden. Mit der Einführung der Beruflichen Grundbildung EFZ wurde erstmals der Beruf Bühnentänzerin/Bühnentänzer schweizweit anerkannt.
Methodik
Grundlage des Unterrichts im Klassisch-Akademischen Tanz bilden die Waganowa- und Tarassow-Methode. Die Weiterentwicklung bestehender methodischer Erkenntnisse und die damit verbundene moderne Sicht auf den Klassischen Tanz, ist eine wichtige Aufgabe unserer Ballettschule. Im Modernen Tanz werden die Graham- und die Limón-Technik gelehrt, auf die später in allen zeitgenössischen Tanzsprachen zurückgegriffen werden kann.
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